EM 2015 in Aarhus, Tag 2: Gold-Fleet um einen Punkt verpasst 

„Die Enttäuschung ist schon ziemlich groß“, fasste Philipp Autenrieth den zweiten Tag bei der Europameisterschaft 2015 der 470er in Aarhus/Dänemark zusammen. Mit den Plätzen 12, 7 und 16 verbesserten sie sich zwar deutlich gegenüber dem ersten Tag, doch mit 58 Punkten rangieren sie auf Platz 33 – einen Zähler hinter dem letzten Platz für die morgen erfolgende Teilung in Gold- und Silver-Fleet. Damit ist die Chance auf Punkte für die erste interne deutsche Ausscheidung für das Olympia-Ticket vorbei. „Wir waren heute morgen schon der Überzeugung, dass wir die Gold-Fleet noch schaffen können“, so Philipp. Denn der erste Tag ging mit gleich zwei Streichern völlig in die Hose. Bei heute (Dienstag, 30. Juni) leichten Windverhältnissen – „zwischen sechs und zwölf Knoten war alles dabei“ – waren sie zweimal an der Spitze. Beim zweiten Rennen waren Julian und Philipp Autenrieth (Bayerischer YC) sogar auf dem vierten Platz, konnten den aber nicht ganz halten und kamen „nur“ als Siebte ins Ziel. „Das hat uns die Gold-Fleet gekostet.“

In der Gold-Fleet segeln ab Mittwoch drei deutsche Teams, ebenso in der Silver-Fleet.

 

Der Zwischenstand nach fünf Wettfahrten:

1. Stuart McNay/David Hughes (USA), 9 Punkte

2. Pavel Sozykin/Dies Gribanov (RUS), 11 P.

3. Tetsuya Matsunaga/Yugo Yoshida (JPN), 16 P.

5. Ferdi Gerz/Oli Szymanski (München/Berlin), 18 P.

14. Jan-Jasper Wagner/Dustin Baldewein (Berlin), 29 P.

24. Malte Winkel/Matti Cipra (Schwerin), 44 P.

33. Julian und Philipp Autenrieth (Augsburg), 58 P.

30.06.2015

news

18.09.2014

WM 2014 Santander, Tag 5: Die ersten Rennen in der Gold-Fleet

Drei Rennen konnten die 470er-Men heute, Donnerstag 18.9.14, bei der Weltmeisterschaft in Santander segeln. Mit dem ersten, in dem Julian und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) als Elfte ins Ziel kamen, wurde die Qualifikationsphase abgeschlossen. Als 28. im Zwischenstand zogen die Augsburger in die Gold-Fleet ein.

17.09.2014

WM 2014 Santander, Tag 4: Erst drei Rennen nach vier Tagen - Rang 31

„Ein verrückter Tag hier in Santander“, fassten Julian und Philipp den vierten Regattatag der 470er zusammen. „Am Vormittag hatten wir 20 bis 25 Knoten Wind – aber die blaue Gruppe brauchte vier Stunden für ihr drittes Rennen.“ Das lag jedoch nicht an den Seglern, sondern weil der Anker des Startschiffs nicht hielt.